Jetzt ist es amtlich: Die Industrie- und Handelskammern haben eingesehen, dass sie das ungeliebte Prüfungsmodell Betrieblicher Auftrag (oder wie es juristisch heißt: Variante 1 im Teil 2 der Abschlussprüfung bei den industriellen Metall- und Elektroberufen) nicht mehr aus der Welt schaffen können. Mit einem Markt-Anteil von 40 Prozent bei Metall und einem Marktanteil von 35 Prozent bei Elektro - und das alles bereits nach zwei Prüfungsdurchläufen - ist klar: Den Betriebliche Auftrag kriegt niemand mehr weg, auch die IHKs nicht. Deshalb bleibt auch Wolf-Eberhard Reiff, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK, nichts anderes übrig als festzustellen: „Der Betriebliche Auftrag wurde stärker von den Unternehmen angenommen als von den IHKs erwartet". wap berichtet von der Tagung der 16 NRW-Kammern in Duisburg zu den M+E-Berufen.
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