Das Wirtschaftsministerium steckt mit seiner Berufe-Politik tief in einer Sackgasse. Das praktizierte Vorgehen, neue Berufe mit der Brechstange in die Welt zu setzen, findet immer weniger Zustimmung. Auf der jüngsten Monitoring Sitzung zur Berufsbildung im Berliner Wirtschaftsministerium gab es keinen nennenswerten Forschritt. Allen Beteiligten wurde unmissverständlich vorgeführt, dass in den letzten zwei Jahren noch nicht einmal gelungen ist, eine gemeinsame Definition zur Frage: Was ist eine Berufsgruppe? zu erarbeiten. Ein Desaster auf der ganzen Linie. Das hindert allerdings den Wirtschaftsminister nicht daran, sein heiteres Berufe-Basteln fortzusetzen. Im August soll der nächste Micky-Maus-Beruf an den Start gehen: der zweijährige Anlernberuf IndustrieelektrikerIn.
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