"Wir lassen unsere Azubis nicht im Stich" - Zukunftschancen sichern, das war das Motto der Protestaktion vor den Toren der Daimler Konzernzenttale in Stuttgart-Untertürkheim. Der Vorstand der Daimler AG will bundesweit rund 180 Auszubildende nach ihrer Abschlussprüfung im Sommer nicht übernehmen. In allen PKW- und Transporterwerken sowie in der Zentrale und Teilen des Nutzfahr-zeugbereichs soll aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens die 2005 vereinbarte "80/20-Regelung" Anwendung finden. Bislang war sie ausgesetzt worden. Die 80/20-Regelung besagt, dass 20 Prozent der Azubis nicht unter die übliche Übernahmeregelung fallen. Insgesamt beenden 1.111 Azubis im Sommer 2009 ihre Ausbildung bei der Daimler AG. Dagegen formiert sich jetzt der Protest. Yunus Sari, Vorsitzender der Gesamtjugendund Auszubildendenvertretung, (GJAV) berichtete, dass im Werk Untertürkheim und der Entwicklung PKW werden sich im Juli 40 Auszubildende arbeitslos melden müssen, weil sie nicht übernommen werden.
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