Neuer Berufe-Vorschlag von Gesamtmetall schadet der M+E-Industrie - BiBB-Expertisen nichtssagend und unwissenschaftlich

Fachkraft für Metalltechnik | Ausbildung

Der Bildungsausschuss der IG Metall hat die Metallarbeitgeber davor gewarnt, die Wettbewerbschancen der M+E-Industrie zu beeinträchtigen. Mit dem von Gesamtmetall jetzt ins Spiel gebrachte zweijährigen Ausbildungsberuf Fachkraft für Metalltechnik, wird die Erfolgsstory der gemeinsamen Berufe-Politik aufgekündigt. Nach dem Maschinen- und Anlagenfüher, dem Industrieelektriker und dem jetzigen dritten Vorschlag der Fachkraft für Metalltechnik ist klar was Gesamtmetall will: eine schlechte Ausbildung als Grundlage in eine geringere Entlohnung. Nach Beratungen im Bildungsausschuss der IG Metall hat jetzt die Gewerkschaft dem Bundeswirtschaftsministerium ihre ablehnende Haltung mitgeteilt. In der Stellungnahme heißt es wörtlich: „Aus Arbeitnehmersicht sind Ausbildungen, die einerseits in der gesellschaftlichen Wertung zweitklassig sind und andererseits auch schlechtere berufliche Zukunftschancen bieten, nicht zu akzeptieren". Die vom BIBB erstellten Kurzexpertisen werden nichtssagend und unwissenschaftlich kritisiert. WAP veröffentlicht die Stellungnahme und die begleitenden zwei Anlagen.

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