In den nächsten Jahren werden die Betriebe wegen der alternden Gesellschaft händeringend Auszubildende suchen. Da fällt es besonders ins Gewicht, wenn der neue Azubi bald nach dem Beginn der Ausbildung hinschmeißt und dem Betrieb wieder den Rücken kehrt. "Das Thema wird immer brisanter, je weniger Bewerber wir haben", sagt Martin Frädrich, der bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart für Ausbildungsfragen zuständige Geschäftsführer. Für Martin Sambeth, IG Metall Bezirksleitung in Stuttgart, steht ebenfalls fest, dass Abbruchquoten von über 20 Prozent nicht hinnehmbar sind. „Rund zwei Drittel der Abbrecher steigt zwar wieder in eine Ausbildung ein, aber auch sieben Prozent Abbruch ist einfach zu hoch. Daran müssen wir arbeiten".
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