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Ausbildung | Benachteiligte

Unterstützung bei der Ausbildung für Jugendliche mit Förderbedarf – Alles was man über abH wissen muss

Der demografische Wandel bringt Veränderungen – auch bei der Ausbildung. Bei vielen Betrieben verebben die Bewerberströme um einen Ausbildungsplatz. Konnte man bislang aus dem Vollen schöpfen und Bestenauslese betreiben, heißt es jetzt auch Jugendlichen mit Förderbedarf eine Ausbildungschance zu geben. Die IG Metall will in der Tarifrunde 2012 dieses Thema anpacken und für mehr betriebliche Ausbildungschancen sorgen. Ein zentraler Baustein in diesem Konzept sind die Ausbildungsbgelitenden Hilfen  - kurz abH genannt. Dieses Instrument der Arbeitsämter wird heute schon pro Jahr 70.000 mal genutzt. Neu ist, dass abH auch schon von Beginn einer Ausbildung an eingesetzt werden kann. WAP informiert über das Förderkonzept.

AFbM | Ausbildung | Benachteiligte

Ausbildung von behinderten Menschen: Empfehlungen setzen endlich Standards

Wenn aufgrund von schweren Behinderungen bei Jugendlichen eine Berufsausbildung nicht nach der gültigen Ausbildungsordnung möglich ist, lassen sich diese Ausbildungsgänge so anpassen, dass sie den besonderen Bedingungen behinderter Auszubildender gerecht werden. Die zuständigen Stellen - in der Regel Industrie- und Handels-, Handwerks- und Landwirtschaftskammern - haben im Laufe der vergangenen Jahrzehnte fast 1.000 einzelne Ausbildungsregelungen mit teilweise unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen und Ausbildungsinhalten erlassen. So sinnvoll jede Regelung sein mag, um behinderte Jugendliche am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, so geht jedoch die Vergleichbarkeit und Transparenz bei einer derart großen Zahl einzelner Regelungen verloren. Um diesen "Wildwuchs" zu lichten, hat der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) die ersten berufsspezifischen Musterregelungen für die Bereiche Verkauf, Hauswirtschaft, Metall, Büro und Holz verabschiedet.

Modellprojekt erfolgreich | Benachteiligte

Modellprojekt Telekom und Bundesagentur belegt: Talentfrei gibt es nicht

Das ist eine wichtige Erkenntnis für die weitere berufsbildungspolitische Debatte: Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen sind motivierter, als ihnen unterstellt wird. Das zeigt ein Modellprojekt von Arbeitsagentur und Telekom. Ähnliche Erfahrungen wurden bei Siemens gemacht, die ebenfalls ein Programm für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf haben. Die Agentur betont: Es gibt Menschen, deren Talent man rasch erkennt. Bei anderen muss man danach suchen. Ein Fehler ist es in jedem Fall, junge Menschen aus schwierigen Verhältnissen vorschnell abzustempeln. Dies zumindest zeigt der Pilotversuch der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Telekom. (WAP berichtete bereits darüber: www.igmetall-wap.de/node/3923). Jetzt liegen weitere Ergebnisse vor.

Literaturtipp | Benachteiligte | Bildung

Soziale Ungleichheiten in schulischer und außerschulischer Bildung

Dem deutschen Bildungssystem gelingt es nicht, Chancengleichheit zwischen Kindern aus unterschiedlichen Milieus herzustellen. Die Autorinnen zeichnen die Hürden für Kinder ohne bildungsbürgerlichen Hintergrund nach: von der Grundschule bis zum Ende der Pflichtschulzeit. Sie beziehen auch Freizeitangebote ein.

Ausbildungsförderung | Benachteiligte

Zukunft für die junge Generation, für die Wirtschaft, für NRW

Vorschlag der IG Metall für eine Neuausrichtung der Förderstukturen des Landes NRW für Jugendliche, die keinen dualen Ausbildungsvertrag erhalten

Hintergrund:

Obwohl in der Wirtschaft zunehmend über den Mangel an Fachkräften geklagt wird, bleiben weiterhin viel zu viele Jugendliche, vor allem solche mit Migrationshintergrund, von qualifizierter Ausbildung ausgeschlossen. Dies wird sich in Zukunft noch weiter verstärken.

Ausbildungsreife | Benachteiligte

Wie mache ich aus schlechten Schülern gute Azubis? Oder: Vom Ende der sinnlosen Warteschleifen

Eine Berufsausbildung, wie wir sie in Deutschland betreiben, ist etwas ganz anderes ist als das Einüben bloßer Handgriffe zur Anwendung an einzelnen Arbeitsplätzen. Unser Berufsbildungssystem kann viel mehr: Es vermittelt das Erkennen und Verstehen von Zusammenhängen, es regt die Entfaltung von Kreativität an, es vermittelt Haltungen wie Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein.

Das Interview | Benachteiligte

Das Geld umschaufeln

Bei der Berufsausbildung liegt weiterhin vieles im Argen. Lernschwache Schulabgänger sind die Verlierer, meint die Diplompädagogin Charlotte Petri aus Berlin. Sie fordert, wenn das Geld  für das Übergangssystem den Betrieben für die Qualifikation Jugendlicher zugute käme, wäre deren Chance höher, sich im ersten Arbeitsmarkt zu verankern

NRW - Jugendliche mit Förderbedarf | Benachteiligte

Jetzt gibt es alle Erläuterungen zum Tarifvertrag FAF

Einen neuen Weg in die Berufsausbildung eröffnet der "Tarifvertrag zur Förderung von Ausbildungsfähigkeit" (TV FAF). Was bietet er den Schulabgängern? Was bringt er den Arbeitgebern? Und was könnenn Betriebsräte tun? IG Metall und Metallarbeitgeberverband in NRW haben eine Handreichung zum TV FAF herausgegeben, mitsamt Fördervertrag und Anmeldebogen für die Berufsschule.

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Jugendliche ohne Berufsabschluss

Eine Studie im Auftrag des DGB

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Eckpunkte des DGB: Jugendlichen mit schlechten Startchancen (bessere) Ausbildung ermöglichen

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Zweijährige Berufe helfen benachteiligten Jugendlichen nicht!

Wie schon in der letzten Ausbildungskrise der 80er Jahre wird in der aktuellen Misere erneut das Thema „Benachteiligtenberufe“ als das Lösungsmodell propagiert. Logisch: in Zeiten großen Ausbildungsstellenmangels können die Unternehmen „Bestenauslese“ praktizieren und tun das natürlich auch. Ein fast unaufhaltsamer „Verdrängungseffekt“ nach unten setzt ein.

Benachteiligte

PIA – Projekt zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt

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Zehn Prozent aller SchülerInnen schaffen keinen Schulabschluss

Zehn Prozent aller SchülerInnen schaffen keinen Schulabschluss; rund 14 Prozent der Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren sind ohne Ausbildung. Dies hat gravierende Auswirkungen auf die Eingliederung in die Gesellschaft.

Das Ziel muss sein, allen Jugendlichen einen Schulabschluss zu ermöglichen und möglichst allen eine Ausbildung anzubieten. Das kann erreicht werden durch:

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